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Magnesium
Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff, den der Körper täglich über die Ernährung aufnehmen muss. Er trägt unter anderem zu einer normalen Muskelfunktion, zu einem normalen Energiestoffwechsel und zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Auch beim Elektrolytgleichgewicht und bei der Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung spielt der Nährstoff eine Rolle.*
Wer seine tägliche Ernährung gezielt ergänzen möchte, findet bei Biosa unterschiedliche Darreichungsformen und Zusammensetzungen. Zur Auswahl stehen unter anderem Pulver, Kapseln, einzelne Verbindungen wie Magnesiumcitrat und Komplexe mit mehreren Magnesiumverbindungen. Welche Variante zu dir passt, hängt vor allem von der gewünschten Zusammensetzung, der ausgewiesenen Tagesportion und deiner persönlichen Einnahmeroutine ab.

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Was der Mineralstoff im Körper leistet
Unser Körper benötigt Mineralstoffe nur in vergleichsweise kleinen Mengen. Trotzdem erfüllen sie wichtige Aufgaben. Magnesium ist an zahlreichen normalen Vorgängen beteiligt und muss regelmäßig über Lebensmittel aufgenommen werden, da der Organismus es nicht selbst bilden kann.
Besonders bekannt ist seine Bedeutung für die Muskulatur: Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei.* Der Mineralstoff unterstützt außerdem die normale Funktion des Nervensystems und trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei.**
Auch für die Energiebereitstellung ist er relevant. Magnesium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel sowie zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.*** Hinzu kommt sein Beitrag zum Elektrolytgleichgewicht – ein Thema, das beispielsweise im Zusammenhang mit körperlicher Aktivität häufig Beachtung findet.****
Weitere zugelassene Funktionen betreffen die normale Eiweißsynthese, die Erhaltung normaler Knochen und Zähne sowie die Zellteilung.***** Die vielfältigen Aufgaben zeigen, warum eine angemessene Versorgung grundsätzlich wichtig ist. Sie bedeuten jedoch nicht, dass Müdigkeit, Muskelbeschwerden oder andere unspezifische Symptome automatisch durch eine unzureichende Magnesiumzufuhr verursacht werden.
Versorgung beginnt bei der Ernährung
Eine ausgewogene Lebensmittelauswahl bildet die Grundlage der täglichen Nährstoffversorgung. Gute natürliche Quellen sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und grünes Blattgemüse. Auch bestimmte Mineralwässer können relevante Mengen liefern. Ein Blick auf das Flaschenetikett zeigt, wie viel Magnesium pro Liter enthalten ist.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt für Erwachsene einen Schätzwert für eine angemessene Zufuhr von 300 mg pro Tag für Frauen und 350 mg pro Tag für Männer. Diese Werte beziehen sich auf die gesamte Aufnahme aus Lebensmitteln, Getränken und gegebenenfalls ergänzenden Präparaten. Sie sind daher nicht mit der Menge gleichzusetzen, die ein Nahrungsergänzungsmittel allein liefern sollte.
Gute Lebensmittelquellen im Alltag
Eine mineralstoffbewusste Ernährung braucht keinen komplizierten Speiseplan. Bereits mit einer abwechslungsreichen Auswahl lassen sich verschiedene Quellen über den Tag verteilen:
- Haferflocken oder Vollkornbrot
- Bohnen, Linsen und andere Hülsenfrüchte
- Mandeln, Cashewkerne und weitere Nüsse
- Kürbis- und Sonnenblumenkerne
- Spinat, Mangold und anderes grünes Gemüse
- Bananen und Kartoffeln
- magnesiumhaltiges Mineralwasser
Ob eine ergänzende Einnahme persönlich sinnvoll ist, lässt sich nicht allein anhand einzelner Beschwerden beurteilen. Bei üblichen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten ist ein ausgeprägter Mangel nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung selten. Entscheidend sind die gesamte Lebensmittelauswahl, die individuelle gesundheitliche Situation und bereits verwendete Nahrungsergänzungsmittel.
Welche Verbindungen stecken in den Präparaten?
Auf Produktverpackungen begegnen dir unterschiedliche Bezeichnungen: Magnesiumcitrat, Magnesiumbisglycinat, Magnesiummalat oder Magnesiumcarbonat sind nur einige Beispiele. Dabei handelt es sich nicht um verschiedene Mineralstoffe. Das Magnesium ist jeweils an einen sogenannten Bindungspartner gekoppelt.
Zu den häufig eingesetzten Verbindungen gehören:
- Citrat und Hydrogencitrat
- Bisglycinat
- Malat
- Carbonat
- Oxid
- Gluconat
- Glycerophosphat
- Ascorbat
Die Verbindungen unterscheiden sich unter anderem in ihrer chemischen Struktur, ihrer Löslichkeit und ihrem Anteil an tatsächlich enthaltenem Magnesium. Daraus lässt sich allerdings keine einfache Rangliste ableiten, die für jeden Menschen gleichermaßen gilt. Auch die Dosierung, die persönliche Verträglichkeit, die Darreichungsform und die übrige Zusammensetzung eines Produkts spielen bei der Auswahl eine Rolle.
Ein Einzelpräparat enthält überwiegend eine bestimmte Verbindung. Ein Magnesium-Komplex kombiniert dagegen mehrere Verbindungen innerhalb einer Rezeptur. Das kann für Menschen interessant sein, die bewusst eine Kombination bevorzugen. Eine größere Anzahl an Verbindungen ist jedoch nicht automatisch mit einer stärkeren Wirkung oder einer besseren Versorgung gleichzusetzen.
Was die ausgewiesene Mineralstoffmenge bedeutet
Beim Vergleich verschiedener Präparate lohnt sich ein genauer Blick auf die Nährstofftabelle. Die Menge einer eingesetzten Verbindung ist nicht identisch mit der Menge des darin enthaltenen Mineralstoffs.
Stehen in einer Zutatenliste beispielsweise mehrere Hundert Milligramm Magnesiumcitrat, bedeutet das nicht, dass dieselbe Menge Magnesium enthalten ist. Ausschlaggebend für den Vergleich ist die pro Tagesportion ausdrücklich als „Magnesium“ deklarierte Menge. Häufig wird zusätzlich angegeben, welchem Anteil des gesetzlichen Nährstoffbezugswertes – kurz NRV – diese Portion entspricht.
Eine transparente Produktdeklaration sollte deshalb erkennen lassen:
- wie groß die empfohlene Tagesportion ist,
- wie viel Magnesium diese Portion liefert,
- welche Verbindungen verwendet werden,
- welche weiteren Nährstoffe oder Zutaten enthalten sind.
So lassen sich Produkte sachlicher miteinander vergleichen als allein über auffällige Zahlen oder Werbeaussagen auf der Vorderseite.
Kapseln, Pulver oder Komplex?
Nicht nur die Magnesiumart unterscheidet sich von Produkt zu Produkt. Auch die Darreichungsform beeinflusst, wie gut sich ein Präparat in den Alltag integrieren lässt.
| Produktform | Typische Eigenschaft | Kann passend sein, wenn … |
|---|---|---|
| Kapseln | fest vorgegebene Portion | du eine einfache und gleichbleibende Routine bevorzugst |
| Pulver | wird in Flüssigkeit eingerührt | du Pulver lieber einnimmst oder die Portion laut Etikett abmessen möchtest |
| Einzelverbindung | übersichtliche Rezeptur | du gezielt nach einer bestimmten Verbindung suchst |
| Komplex | kombiniert mehrere Verbindungen | du bewusst eine vielseitige Zusammensetzung bevorzugst |
| Kombinationsprodukt | enthält weitere Mineralstoffe oder Vitamine | die zusätzlichen Nährstoffe zu deiner bisherigen Versorgung passen |
Magnesium Kapseln lassen sich unkompliziert mitnehmen und ohne Abmessen einnehmen. Die auf dem Etikett genannte Tagesportion bleibt dadurch konstant. Pulver wird dagegen in Wasser oder ein anderes geeignetes Getränk eingerührt. Es spricht besonders Menschen an, die ungern Kapseln schlucken.
Bei Kombinationspräparaten sollte nicht nur der Magnesiumgehalt betrachtet werden. Prüfe ebenfalls, welche zusätzlichen Mineralstoffe oder Vitamine enthalten sind und ob du diese bereits über andere Produkte aufnimmst. Mehr Inhaltsstoffe bedeuten nicht automatisch, dass ein Präparat besser zur persönlichen Ernährung passt.
Magnesium kaufen: fünf Kriterien für deine Auswahl
Ein gutes Präparat erkennst du nicht allein an der Anzahl der Verbindungen oder an einer möglichst hohen Zahl auf der Verpackung. Entscheidend ist, ob die Rezeptur nachvollziehbar deklariert ist und sich sinnvoll in deine tägliche Routine integrieren lässt.
1. Menge pro Tagesportion
Vergleiche die ausdrücklich ausgewiesene Magnesiummenge und nicht nur das Gewicht der verwendeten Verbindung. Achte außerdem darauf, aus wie vielen Kapseln, Messlöffeln oder Portionen sich der Tagesverzehr zusammensetzt.
2. Verbindung oder Komplex
Überlege, ob du gezielt eine einzelne Verbindung wie Magnesiumcitrat suchst oder mehrere Verbindungen in einem Komplex bevorzugst. Beide Produktarten können Magnesium liefern; sie unterscheiden sich vor allem in ihrer Rezeptur.
3. Darreichungsform
Kapseln bieten eine feste Portion und sind leicht mitzunehmen. Pulver eignet sich für Menschen, die ihre Nahrungsergänzung lieber trinken. Entscheidend ist, welche Form du im Alltag tatsächlich regelmäßig verwenden möchtest.
4. Weitere Zutaten
Bei Kombinationsprodukten sollten zusätzliche Mineralstoffe und Vitamine zur eigenen Versorgung passen. Auch Kapselhülle, Trennmittel, Aromen oder Süßungsmittel können bei der Auswahl eine Rolle spielen.
5. Einnahmeempfehlung und Ergiebigkeit
Eine Dose mit vielen Kapseln reicht nicht automatisch besonders lange. Prüfe deshalb, wie viele Kapseln zur täglichen Verzehrempfehlung gehören und für wie viele Tage der Inhalt vorgesehen ist.
Bei Fragen zu den verschiedenen Produkten unterstützt dich das Biosa-Team gerne persönlich. So kannst du Zusammensetzungen vergleichen, ohne dich auf pauschale Aussagen über das vermeintlich beste Präparat verlassen zu müssen.
Multi Magnesium 7 als Komplex mit sieben Verbindungen
Der Vitalstoffwerk Multi Magnesium 7 gehört zu den beliebtesten Produkten dieser Kategorie. Seine Besonderheit liegt in der Kombination aus sieben klar deklarierten Magnesiumverbindungen:
- Tri-Magnesiumdicitrat
- Magnesiummalat
- Magnesiumcarbonat
- Magnesiumbisglycinat
- Magnesiumhydrogencitrat
- Magnesiumgluconat
- Magnesiumascorbat
Anders als das Vitalstoffwerk Magnesium Plus enthält diese Rezeptur kein zusätzlich zugesetztes Kalium. Der 7-fach Komplex richtet sich damit an Menschen, die eine reine Magnesiumrezeptur mit mehreren Verbindungen anstelle eines Einzelpräparats oder einer Mineralstoffkombination bevorzugen.
Die empfohlene Tagesportion beträgt zwei Kapseln. Laut Verzehrempfehlung werden diese auf zwei Einnahmen am Tag verteilt und mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen. Eine Dose mit 60 Kapseln reicht bei dieser Anwendung für 30 Tage.
Auch bei einem Komplex sind die zugelassenen Funktionen dem enthaltenen Mineralstoff zuzuordnen. Magnesium trägt unter anderem zu einer normalen Muskelfunktion, einer normalen Funktion des Nervensystems und einem normalen Energiestoffwechsel bei. Eine überlegene Wirkung gegenüber jeder einzelnen Verbindung lässt sich aus der Anzahl der enthaltenen Formen hingegen nicht pauschal ableiten.
Einnahme und Verträglichkeit im Blick behalten
Ob morgens, mittags oder abends: Für Magnesium gibt es keinen allgemeingültigen Einnahmezeitpunkt, der für jedes Produkt und jede Person richtig ist. Maßgeblich ist zunächst die Verzehrempfehlung auf dem jeweiligen Etikett.
Präparate mit mehreren vorgesehenen Portionen können entsprechend der Herstellerangabe über den Tag verteilt werden. Das lässt sich beispielsweise mit verschiedenen Mahlzeiten verbinden. Bei Pulver sollten der beiliegende Messlöffel und die angegebene Zubereitung beachtet werden.
Eine höhere Menge ist nicht automatisch besser. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt für Nahrungsergänzungsmittel höchstens 250 mg zusätzliches Magnesium pro Tagesverzehrempfehlung eines Produkts und rät dazu, diese Menge auf mindestens zwei Portionen zu verteilen. Diese Empfehlung betrifft die zusätzliche Aufnahme aus Nahrungsergänzungsmitteln und nicht das natürlicherweise in Lebensmitteln enthaltene Magnesium.
Höhere ergänzende Mengen können bei empfindlichen Menschen eine abführende Wirkung haben oder andere Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Berücksichtige deshalb auch weitere Präparate, die den Mineralstoff enthalten. Bei gesundheitlichen Beschwerden, der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten oder Unsicherheit über die passende Ergänzung ist eine ärztliche oder pharmazeutische Rücksprache sinnvoll.
Zugelassene Funktionen im Überblick
* Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei.
** Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zu einer normalen psychischen Funktion bei.
*** Magnesium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
**** Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei.
***** Magnesium trägt zu einer normalen Eiweißsynthese, zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung.
Die Health Claims dürfen für Produkte verwendet werden, welche die dafür vorgeschriebenen Bedingungen erfüllen.
Ein ausgeglichener Haushalt an Magnesium unterstützt deine körperliche Vitalität in jedem Lebensalter. Magnesium gehört zu den essentiellen Mineralstoffen, die dein Organismus nicht selbst herstellen kann. Da dieser wichtige Nährstoff an Hunderten von Stoffwechselprozessen beteiligt ist, solltest du täglich auf eine ausreichende Zufuhr achten. Besonders bei Sport, Stress oder einer aktiven Lebensweise verbraucht dein Körper deutlich mehr Magnesium als im Ruhezustand. Mit einer gezielten Nahrungsergänzung gleichst du Defizite unkompliziert aus und förderst deine alltägliche Leistungsfähigkeit auf natürliche Weise. Der vielseitige Mineralstoff Magnesium erfüllt lebenswichtige Aufgaben in deinen Muskeln und Nerven. Eine der bekanntesten Funktionen von Magnesium ist die Unterstützung einer normalen Muskelfunktion. Wenn du häufiger unter Verspannungen leidest oder dich nach dem Training erschöpft fühlst, kann das an einer Unterversorgung mit Magnesium liegen. Auch für dein Nervensystem und deinen Energiestoffwechsel ist der Mineralstoff eine unverzichtbare Basis. Hochwertige Präparate helfen dir, deine Reserven nachhaltig aufzufüllen, damit du den Herausforderungen des Alltags gelassen begegnen kannst. Die Auswahl der richtigen Verbindung entscheidet über die Aufnahme von Magnesium im Körper. Beim Kauf von Magnesium solltest du vor allem auf die Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe achten. Organische Verbindungen wie Magnesiumcitrat werden vom Verdauungstrakt besonders schnell aufgenommen und stehen den Zellen zeitnah zur Verfügung. Eine hohe Reinheit und der Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe garantieren eine optimale Verträglichkeit im Alltag. So stellt eine bewusste Zufuhr sicher, dass das Magnesium genau dort ankommt, wo es gebraucht wird. Eine unkomplizierte Zufuhr von Magnesium fügt sich perfekt in deine gesundheitsbewusste Routine ein. Große Versprechen sind selten zielführend, weshalb eine transparente Deklaration und eine einfache Handhabung überzeugen. Ob als Kapsel oder in einer anderen Form, Magnesium lässt sich ohne großen Aufwand mit etwas Flüssigkeit einnehmen. Du kannst die Versorgung flexibel an deine Gewohnheiten anpassen und tust deiner Gesundheit mit minimalem Aufwand etwas Gutes. Das macht den wertvollen Mineralstoff zu einem idealen Begleiter für einen aktiven und achtsamen Lebensstil.
Fazit: Die Zusammensetzung muss zu dir passen
Magnesium erfüllt im Körper verschiedene normale Funktionen und sollte in erster Linie über eine abwechslungsreiche Ernährung aufgenommen werden. Soll die tägliche Versorgung ergänzt werden, stehen Kapseln, Pulver, Einzelverbindungen und Komplexe zur Auswahl.
Achte beim Vergleich vor allem auf die ausgewiesene Mineralstoffmenge pro Tagesportion, die verwendeten Verbindungen, zusätzliche Inhaltsstoffe und die empfohlene Anwendung. Ein Komplex ist nicht automatisch für jeden Menschen besser als eine einzelne Verbindung – er bietet vielmehr eine andere Form der Zusammensetzung.
Mit sieben deklarierten Verbindungen ist Multi Magnesium 7 eine passende Option für alle, die gezielt einen vielseitigen Komplex ohne zusätzlich zugesetztes Kalium suchen. Weitere Produkte der Kategorie ermöglichen dir eine Auswahl nach Darreichungsform, Rezeptur und persönlicher Routine.
Häufige Fragen zur Mineralstoffversorgung
Der Mineralstoff trägt zu einer normalen Muskelfunktion, einer normalen Funktion des Nervensystems und einem normalen Energiestoffwechsel bei. Er unterstützt außerdem das Elektrolytgleichgewicht und trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt für erwachsene Frauen einen Schätzwert von 300 mg und für erwachsene Männer von 350 mg pro Tag. Dabei handelt es sich um die gesamte Zufuhr aus Lebensmitteln, Getränken und gegebenenfalls Nahrungsergänzungsmitteln.
Gute Quellen sind unter anderem Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Kerne und grünes Blattgemüse. Auch bestimmte Mineralwässer können einen nennenswerten Beitrag leisten.
Damit ist die tatsächlich enthaltene Menge des Mineralstoffs gemeint. Das Gewicht einer Magnesiumverbindung ist höher, weil es sowohl den Mineralstoff als auch den jeweiligen Bindungspartner umfasst. Für den Produktvergleich ist daher die in der Nährstofftabelle ausgewiesene Magnesiummenge pro Tagesportion entscheidend.
Häufig verwendet werden beispielsweise Magnesiumcitrat, Magnesiumbisglycinat, Magnesiummalat, Magnesiumcarbonat, Magnesiumoxid und Magnesiumgluconat. Diese Bezeichnungen stehen für unterschiedliche Verbindungen des gleichen Mineralstoffs.
Bei Citrat ist der Mineralstoff an Citronensäure gebunden, bei Bisglycinat an die Aminosäure Glycin. Die Verbindungen unterscheiden sich in ihrer chemischen Struktur und ihrem Anteil an elementarem Magnesium. Welche Form persönlich bevorzugt wird, hängt auch von der Rezeptur, Dosierung und individuellen Verträglichkeit ab.
Bei Citrat ist der Mineralstoff an Citronensäure gebunden, bei Bisglycinat an die Aminosäure Glycin. Die Verbindungen unterscheiden sich in ihrer chemischen Struktur und ihrem Anteil an elementarem Magnesium. Welche Form persönlich bevorzugt wird, hängt auch von der Rezeptur, Dosierung und individuellen Verträglichkeit ab.
Ein Komplex kombiniert mehrere Magnesiumverbindungen in einer Rezeptur. Multi Magnesium 7 enthält beispielsweise sieben unterschiedliche Verbindungen. Daraus folgt jedoch nicht automatisch eine stärkere Wirkung als bei einem Einzelpräparat.
Der Einnahmezeitpunkt richtet sich nach der Verzehrempfehlung und der persönlichen Routine. Ist eine Aufteilung auf mehrere Portionen vorgesehen, können diese beispielsweise zu unterschiedlichen Mahlzeiten eingenommen werden.
Ja, insbesondere höhere ergänzende Mengen können bei empfindlichen Menschen eine abführende Wirkung oder andere Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Die angegebene Tagesportion sollte deshalb nicht überschritten werden.
Einzelne Beschwerden wie Müdigkeit oder Muskelkrämpfe sind unspezifisch und beweisen keinen Mangel. Bei üblichen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten ist ein ausgeprägter Mangel laut DGE selten. Besteht ein konkreter Verdacht oder halten Beschwerden länger an, sollte die Ursache fachlich abgeklärt werden.
Nein. Muskelkrämpfe können unterschiedliche Ursachen haben und sind nicht automatisch ein Hinweis auf eine unzureichende Versorgung. Zulässig und fachlich korrekt ist die Aussage, dass Magnesium zu einer normalen Muskelfunktion beiträgt. Daraus lässt sich jedoch kein allgemeines Versprechen zur Behandlung oder Vermeidung von Wadenkrämpfen ableiten.
Eine dauerhafte Ergänzung sollte sich an der individuellen Ernährung, der Dosierung und der gesamten Nährstoffaufnahme orientieren. Wichtig ist, die Verzehremfehlung einzuhalten und parallele Präparate mit demselben Mineralstoff zu berücksichtigen. Bei gesundheitlichen Besonderheiten oder langfristiger Einnahme empfiehlt sich eine fachliche Rücksprache.
